Bei Neuauftreten von Hautoder Schleimhautveränderungen sollte unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und vorsichtshalber die Anwendung von Ambroxol beendet werden. Kardiovaskuläre Nebenwirkungen können bei Sympathomimetika, zu denen auch Spasmo-Mucosolvan zählt, beobachtet werden. Eine Gesamttagesdosis von 80 ml Spasmo-Mucosolvan Saft soll nicht überschritten werden. Sofern eine Dauerbehandlung eines Asthma bronchiale mit Spasmo-Mucosolvan Saft erforderlich ist, soll stets eine begleitende antiinflammatorische Therapie (z. B. mit Kortikoiden) erfolgen. 0,005 mg / 7,5 mg in 5 ml Lösung zum Einnehmen Auf Grund dieser Tatsache sollte man von diesem Schema ehr abstand nehmen, da die Rezeptoren noch gesättigt sind und man mit einer erneuten Zufuhr eigentlich keine Wirkung sondern nur Nebenwirkung erreicht. Ist man bei Tag 6 und 0,12mg angekommen, komplettiert man die 14 Tage mit der Einnahme von 0,12mg pro Tag (also noch 8Tage lang). Auch die unerwünschten Nebenwirkungen auf das Herz (wie Herzrhythmusstörungen oder Zunahme der Herzfrequenz) nehmen zu. Diese Nebenwirkungen verschwinden meist nach ein bis zwei Wochen. Die Tagesgesamtdosis von maximal vier Tabletten darf nicht überschritten werden. Rufen Sie im Notfall oder bei Überdosierung einen Krankenwagen (118/119) oder gehen Sie sofort zur nächsten Notaufnahme des Krankenhauses. Grapefruit und Grapefruit-Medikamente können das Risiko von Wechselwirkungen erhöhen. Vermeiden Sie es, Grapefruit zu essen oder roten Grapefruitsaft zu trinken, während Sie das Arzneimittel anwenden, es sei denn, Ihr Arzt erlaubt dies. Die Kinetik ist dosislinear, sodass unkalkulierbare Kumulationseffekte auszuschließen sind. Bei oraler Überdosierung sollte eine Magenspülung erwogen werden, Aktivkohle und Abführmittel können die unerwünschte Resorption des ß2-Sympathomimetikums günstig beeinflussen. Ambroxol wurde bei parenteraler Gabe bis zu einer Dosis von 15 mg/kg Körpergewicht/Tag gut vertragen. Intoxikationserscheinungen sind bei Überdosierung von Ambroxol nicht beobachtet worden. Bei hohen Einzeldosen ist bei anderen ß2-Adrenergika eine dosisabhängige Senkung des Serumkaliumspiegels beobachtet worden. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Die Nebenwirkungen von Spasmo-Mucosolvan werden nachfolgend nach System-Organ-Klassen zusammengefasst. FürAmbroxol wurden als NOAEL orale Dosen von 50 mg/kg/Tag (Ratte;52 und 78 Wochen) bzw. Materno-,foeto- und embryotoxische sowie teratogene Wirkungen traten ineinzelnen Versuchstierstämmen bei Kaninchen und Ratte bei exzessivhohen Dosen von mehr als 10 mg/kg/Tag auf. Bei Ratten beeinflussten Dosierungen von0,015 mg/kg/Tag die Fertilität, das Reproduktionsverhaltenoder die peri- oder postnatale Entwicklung nicht. 0,3 mg/kgKörpergewicht bei Inhalation ergaben sich keine Hinweise auf einteratogenes oder sonstiges embryotoxisches Potenzial vonClenbuterol. Studien zur Karzinogenität mit Clenbuterol an Ratten und Mäusen zeigten bis zu einer oralen Dosis von 25 mg/kg/Tag kein tumorigenes oder karzinogenes Potenzial außer für mesovariale Leiomyome bei Sprague-Dawley-Ratten. Bei Ratten beeinflussten orale Dosen von 0,015 mg/kg/Tag die Fertilität, das Reproduktionsverhalten sowie die peri- oder postnatale Entwicklung nicht. 0,3 mg/kg/Tag bei Inhalation keine Teratogenität oder Embryotoxizität. In Inhalationsstudien mit Affen wurde bei Dosen von bis zu 0,15 mg/kg/Tag und in solchen mit Ratten bis zu 0,02 mg/kg/Tag keine Kardiotoxizität beobachtet, jedoch bei Ratten bei 2,58 mg/kg/Tag. Nach oraler Verabreichung traten myokardiale Läsionen bei Ratten von 1 mg/kg/Tag aufwärts, bei Hunden bei Dosen von 0,1 mg/kg aufwärts auf. Mit800 mg/kg Körpergewicht (Hund, p.o.) weit oberhalb dertherapeutischen Einzeldosen. DieLD50 liegt mit13 mg/kg Körpergewicht (Meerschweinchen, i.v.) bzw. DieKinetik ist dosislinear, sodass unkalkulierbare Kumulationseffekteauszuschließen sind. Durchschnittlich tritt die Wirkung bei oraler Verabreichungnach 30 Minuten ein und hält je nach Höhe der Einzeldosis6 ‑ 12 Stunden an.